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Schutz, Raum & Chancen

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haus der geschützten wohnungen

25 Jahre, 332 Frauen

Zum 25. Jubiläum des ersten Einzugs in unser Haus wird am Dienstag, 18.11.2014 auf dem Kornplatz in Bozen eine Veranstaltung stattfinden, mit deren Hilfe ein Zeichen gesetzt werden soll für all jene Frauen, die in den letzten 25 Jahren in unserem Haus Schutz gesucht haben. 332 rote Luftballons sollen ein Symbol dafür sein. Um 17.00 Uhr wird Landesrätin Dr. Martha Stocker ein paar Worte sagen und im Anschluss werden die Ballons in den Himmel steigen.


Fackelumzug gegen Gewalt an Frauen

Zusammen mit dem Verein Anemos organisierte der Stadtviertelrat Europa-Neustift am 24.10.2014 einen Fackelumzug längs der Straßen des Stadtviertels. Am Marcella-Casagrande Platz waren neben dem Haus der geschützten Wohnungen folgende Vereine präsent:

GEA

AIED

POLIZEI

SOZIALSPRENGEL EUROPA-NEUSTIFT

 

 


Istanbul-Konvention tritt mit 1. August 2014 in Kraft

Indem Andorra als 10. Land am 22. April 2014 die Istanbul Konvention ratifizierte, tritt diese somit in Kraft. Ab dem 1. August 2014 sind die verabschiedeten Forderungen des „Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“ verbindlich.

Die Istanbul Konvention ist der erste europäische Vertrag der gezielt gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt gerichtet ist.


Artikel Dolomiten Tageszeitung vom 25.06.2010


20 Jahre aktive Arbeit gegen Gewalt an Frauen

20 Jahre aktive Arbeit für Frauen

Das Haus der geschützten Wohnungen tritt seit 20 Jahren für Frauen ein, die sich in Gewaltsituationen befinden. Das 20 jährige Bestehen des Hauses ist Anlass für eine kleine Feier am 11. Dezember im Kolpinghaus in Bozen und für die Präsentation der neuen Webseite www.hdgw.it.
Der gefährlichste Ort für viele Frauen ist das eigene Zuhause: Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen – häufiger als Verkehrsunfälle. Weltweit sind fast eine Milliarde Frauen von Gewalt betroffen, 40 bis 70 Prozent der Frauen sterben durch die Hand der Partner oder Ex-Partner. 1987 haben einige sensible Frauen die Initiative ergriffen und den Verein „Haus der geschützten Wohnungen“ gegründet; 1989 wurde unter damals schwierigen Umständen – als die erste Einrichtung dieser Art in Italien – das „Haus der geschützten Wohnungen“ in Bozen eröffnet. „Das Haus der geschützten Wohnungen“ unterstützt seit damals Frauen in Gewaltsituationen und deren Kinder – unabhängig von Herkunft und finanzieller Lage.
Häusliche Gewalt ist auch in Südtirol weit verbreitet und das „Haus der geschützten Wohnungen“ ist ständig ausgelastet. Das Haus nimmt Frauen auf, die physische, psychische, sexuelle oder ökonomische Gewalt erleiden oder davon bedroht werden, und ermöglicht einen Neuanfang. Seit Jänner 2009 wurden im Haus bereits 34 Frauen und Kinder aufgenommen und betreut und viele mehr beraten. Die betroffenen Frauen finden im „Haus der geschützten Wohnungen“ eine anonyme Unterkunft, die ihnen Schutz und Sicherheit bietet. In autonomen Wohnungen können die von Gewalt gezeichneten Frauen selbständig leben und sich auf ein gewaltfreies Leben vorbereiten. Die Fachkräfte im Haus bieten den Frauen psychologische Beratung und Hilfestellung bei der Suche nach dem jeweils besten Weg aus ihrer schwierigen Situation an. Die Frauen werden über weitere soziale Einrichtungen informiert und dahin weiterverwiesen, um beispielsweise eine kostenlose Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen. Ziel des Hauses ist es, die Frauen in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen, Wege aus der Gewalt zu finden und eine neue Zukunft zu planen. Damit sich die Kinder und Jugendlichen des Hauses in der neuen Umgebung wohl fühlen, betreut sie eine ausgebildete Mitarbeiterin und führt sie behutsam in eine harmonische Atmosphäre ein.
Das „Haus der geschützten Wohnungen“ bietet Betroffenen und Interessierten außerdem seit einigen Jahren die Möglichkeit, monatlich beim Treffen der Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Die Selbsthilfegruppe richtet sich an alle Frauen, die Gewalt in ihrer Partnerschaft oder innerhalb der Familie erlebt haben oder davon betroffen sind.
Allen, die Kontakt mit dem „Haus der geschützten Wohnungen“ aufnehmen wollen, steht die kostenlose grüne Nummer Tel. 800 89 28 28 zur Verfügung, die an den Wochenenden rund um die Uhr erreichbar. Seit November 2009 ist das Haus über die neue Webseite www.hdgw.it mit Informationen zum Thema häusliche Gewalt und Angeboten der Einrichtung erreichbar. Alle Kontakte mit dem „Haus der geschützten Wohnungen“ werden anonym und mit höchster Diskretion behandelt.


Online seit 2009

Das „Haus der geschützten Wohnungen“ ist seit Ende November 2009 mit seiner neuen Webseite online. Auf diese Weise können sich Interessierte und Betroffene auf anonyme Weise informieren und sich ein Bild vom Angebot des Vereins machen. Das Klicken auf die verschiedenen Felder bietet Besucherinnen und Besuchern eine aktuelle Übersicht der Inhalte und Aufgabenbereiche des Hause und mit Hilfe des Kontaktformulars können Betroffene eine direkte und anonyme Verbindung mit den Mitarbeiterinnen des Hauses herstellen.