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Schutz, Raum & Chancen

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haus der geschützten wohnungen

Sensibilisierungsaktion zum Muttertag 2017

Am Sonntag, den 14. Mai 2017 feiern wir den Muttertag. Anlässlich dieses Tages sensibilisiert das Haus der geschützten Wohnungen gegen Gewalt an Frauen und stellt in Zusammenarbeit mit der Gärtnerei Schullian einen Infostand am Kornplatz in Bozen auf und verteilt den Passanten und Interessierten ein Samensäckchen mit Wildblumenmischung. Die Aktion wird anlässlich des zum Muttertages gemacht, da sich vermehrt Mütter an das Haus der geschützten Wohnungen des KFS wenden. Den Müttern und allen Frauen soll somit aufgezeigt werden, dass es Wege für ein gewaltfreies und autonomes Leben gibt und dass man gemeinsam an Herausforderungen wachsen kann.


Wunschbaumaktion 2016- Ein Baum voller Wünsche

Das Einkaufzentrum Auracom in Auer veranstaltete im Dezember 2016 die Weihnachtsaktion „Wunschbaum“ zugunsten der Kinder die mit ihren Müttern in den Frauenhäuser und Geschützten Wohnungen Südtirols ihr Weihnachtsfest feiern. Die Kinder schrieben, malten und bastelten Wunschzettel, diese wurden dann auf den Weihnachtsbaum im Einkaufszentrum Auer aufgehängt und die Kunden erfüllten den Kindern die Wünsche. Am Goldenen Sonntag kam es mit den Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser und Geschützten Wohnungen dann zur Übergabe der Geschenke, welche sie dann den Kindern in den Häusern austeilten.


Stadtlauf 2016 – NEIN gegen Gewalt an Frauen

Auch dieses Jahr organisierte die Gemeinde Bozen und das Netzwerk der Dienststellen gegen Gewalt an Frauen, in Zusammenarbeit mit der UISP und dem Museion den fünften Stadtlauf um NEIN zur Gewalt an Frauen zu sagen. Das Datum des heurigen Stadtlaufs fiel auf den Welttag der Kindgerechte und somit wurde das Rennen allen Kindern gewidmet, auch jenen Kindern die Opfer miterlebter Gewalt sind. Am heurigen Lauf haben 1051 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilgenommen.


Stadtlauf 2014

Auch im heurigen Jahr trafen sich wieder 1500 Menschen (laut Alto Adige) hinter dem Museion auf der Talferpromenade, um gemeinsam gegen Gewalt an Frauen zu laufen, zu spazieren und zu schlendern. Wie schnell jemand ins Ziel kam war an diesem Tag zweitrangig - es ging in erster Linie darum, gegen geschlechtsspezifische Gewalt etwas zu unternehmen und gemeinsam dagegen anzugehen. Wieder mit von der Partie waren hunderte roter Luftballons, die symbolisch in den Himmel entlassen wurden.

Die Veranstaltung wurde unter anderem von der italienischen Vereinigung UISP organisiert und von zahlreichen Ständen mit Infomaterial zu den unterschiedlichen Anlaufstellen und Orten, bei denen Betroffene Hilfe finden können, umrahmt.


25 Jahre, 332 Frauen

Im November 2014 jährt sich der Einzug der ersten Frau in das Haus der geschützten Wohnungen des KFS zum 25. Mal. Seither haben 332 Frauen mit und ohne Kinder in unserem Haus Schutz gesucht und gefunden. Diese Zahl nahmen wir zum Anlass, ein Zeichen zu setzen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Für jede einzelne Frau wurde in diesem Sinne ein roter Luftballon mit Helium gefüllt und auf dem Holzpodest am Kornplatz befestigt. Die Menge an Luftballons blieb den ganzen Tag über und bis zum Abend dort, bis, nach ein paar Worten der Leiterin unseres Hauses, diejenigen, die sich versammelt hatten, sie in den Himmel steigen ließen.

25 Jahre, 332 Frauen

Bozen sagt NEIN zur Gewalt an Frauen - Stadtlauf 2013

Stadtlauf 2013

Weil sich die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresia Mirabal in ihrer Heimat, der Dominikanischen Republik, für den Sturz des Diktators Rafael Trujillo einsetzten, wurden sie am 25. November 1960 Opfer eines Mordanschlags des Regimes. Im Gedenken an die „Hermanas Mirabal“ und alle anderen Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind und immer noch werden, ernannten die Vereinten Nationen im Jahr 1999 den 25. November zum Internationalen Tag der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Auch in Bozen wird seit dem letzten Jahr in Erinnerung an dieses Ereignis jährlich der Stadtlauf unter dem Motto „NEIN zur Gewalt an Frauen“ veranstaltet. Am Sonntag, 24. November fand die Laufveranstaltung ohne Wettbewerbszwang statt.

Vor dem Start auf den Bozner Talferwiesen stiegen 100 rote Ballons in den Himmel, um der in diesem Jahr in Italien ermordeten Frauen zu gedenken. Anschließend starteten in der Zweitauflage der Veranstaltung 1260 Läufer rennend, spazierend, mit und ohne Kinder als Zeichen der Solidarität und Zivilcourage im roten T-Shirt ihren Lauf quer durch die Altstadt. Am Rande des Spektakels waren für die Läufer und Besucher zahlreiche Informationsstände der verschiedenen Vereine, die auf dem Gebiet der Hilfe für Frauen tätig sind, aufgebaut. Das Interesse und der Zuspruch der Teilnehmer und der anderen Anwesenden sind ein starkes Zeichen dafür, dass die Bozner im Hinblick auf Gewalt gegen Frauen nicht wegsehen und Anteil am Schicksal viel zu vieler Betroffener nehmen.

 


Südtiroler Plattform für Alleinerziehende


Selbsthilfegruppe

für Frauen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind, derzeit erleben oder erlebt haben.

Die Treffen der Selbsthilfegruppe finden ein Mal monatlich statt und die Teilnahme ist kostenlos. Ziele der Selbsthilfegruppe sind u.a. das Austauschen von Erfahrungen, gegenseitiges Bestärken und das Knüpfen von neuen Kontakten und Freundschaften.

Interessierte können sich unter der grünen Nummer 800892828 melden.

Vertraulichkeit und Anonymität wird zugesichert.


Stadtrennen 2012: "Nein zu Gewalt gegen Frauen"

Zum Tag gegen Gewalt an Frauen, dem 25. November, trafen Läufer, Spaziergänger, Frauen, Männer, Kinder beim Museion ein um ihre Solidarität Frauen in Gewaltsitutaionen gegenüber zu bekunden. Insgesamt 1300 Teilnehmer nahmen am ersten Stadtrennen, welches vom Amt für Familie Frau und Jugend in Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern organisiert wurde, teil. Je ein Euro der Teilnahmegebühr wurde dem Fond zum Wiederaufbau des Frauenhauses in L`Aquila zur Verfügung gestellt.


Sensibilisierungsaktion zum Tag der Frau am 8. März 2012


8. März 2011- Internationaler Tag der Frau

Dem Verein „Haus der geschützten Wohnungen“ ist es ein großes Anliegen, die Öffentlichkeit für das Thema häusliche Gewalt zu sensibilisieren und auf diese Realität hinzuweisen.
Aufgrund dessen erhielten all jene, die am 8. März in einer Filiale der Franziskanerbäckerei in Bozen einkauften, eine mit dem Logo und der grünen Nummer bedruckte Stofftasche. Durch die praktische Verwendung einer Stofftasche kann so das Thema längere Zeit in der Öffentlichkeit präsent bleiben.

Der Tag der Frau war auch Anlass dazu, die neue Broschüre vom Verein „Haus der geschützten Wohnungen“ des KFS vorzustellen. Die Broschüre wendet sich an von Gewalt betroffene Frauen und liegt in öffentlichen und privaten sozial- sanitären Einrichtungen auf.


Buchpräsentation

Im Frühling 2010 wurde das Buch „Worte und Bilder von verletzten Frauen“ der Öffentlichkeit vorgestellt.
2008 und 2009 wurden zwei Schreib- und Fotowerkstätten für die Bewohnerinnen der geschützten Wohnungen und Gea veranstaltet.  Den Frauen wurde die Möglichkeit geboten mit Hilfe kreativer Mittel sich mit persönlichen Erlebnissen auseinanderzusetzen, Emotionen aufleben zu lassen und dies künstlerisch aufzuarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Paola Coppi und der Fotografin Eleonora Gelmo sind zahlreiche Werke entstanden die von den Frauen mit viel Einsatz und Kraft gestaltet und von der Stadt Bozen in einem Buchband zusammengefasst wurden.
Das Buch ist im Handel erhältlich.


25. November 2010

Infostand

Zum Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November  fand heuer in Zusammenarbeit mit dem Verein "Haus der geschützten Wohnungen" ,der Gemeinde Bozen und dem Verein Gea eine Kreativwerkstatt für Frauen und Kinder statt, welche von häuslicher Gewalt betroffen sind und in einer geschützten Einrichtung wohnen. Das Thema der Werkstätte war das gemeinsame Spiel als kreative Form der Bewältigung von Gewalt und das Thema Respekt und Masken in der Gesellschaft.

 

 

Am 25. November war die Maskenausstellung am Wochenmarkt in der Rovigostraße, am 27. November am Wochenmarkt am Siegesplatz und vom 29. November bis 3. Dezember waren die kreativen Arbeiten im Foyer des Bozner Rathauses zu sehen. 


Tag der Frau 2010

Am Montag 8. März 2010 wurde weltweit der Tag der Frau gefeiert. Um die wichtigen Lebensfragen und Schattenseiten, die im Leben einer Frau manchmal existieren nicht unter den Teppich zu kehren, stellte der Verein Haus der geschützten Wohnungen auch dieses Jahr wieder einen Infostand am Rathausplatz in Bozen auf. Mit der Beteiligung der Initiative Frauen-helfen-Frauen wurde den Passanten und Interessierten, Informationsmaterial, kleine Geschenke und Beratung angeboten.

 


25. November 2009

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Es war einmal...

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen organisiert das Haus der geschützten Wohnungen heuer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bozen, den Vereinen Sagapò und Gea eine Lesung von verschiedenen Märchen, die von den Frauen geschrieben wurden, die Opfer von häuslicher Gewalt waren. Diese 13 Frauen waren zur Zeit des Projektes mit ihren Kindern im Haus der geschützten Wohnungen und beim Verein Gea untergebracht. Ziel dieses Sensibilsierungsprojektes ist es, durch das Verfassen der Märchen, jungen Mädchen und allen Interessierten, die Erlebnisse, Erfahrungen und Einsichten der Frauen weiterzugeben.
Am 25. November 2009 um 17.00 Uhr werden Schülerinnen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zusammen mit Schauspielerinnen in der Mensa der Neuen Universität Bozen die Märchen vortragen.


Tag der Frau 2009

Infostand
Infostand am Rathausplatz in Bozen

8. März 2009

Sensibilsierungskampagne: Frauen in Gewaltsituationen

 

Der Verein „Haus der geschützten Wohnungen“ des Kfs und der Verein „Frauen helfen Frauen“ waren am Tag der Frau mit einem Infostand am Rathausplatz in Bozen zur Sensibilisierung des Themas „Gewalt an Frauen“. Durch Verteilen von Informationsmaterial und kleiner Gadgets haben die Mitarbeiterinnen der Vereine auch versucht, Vorurteile aus dem Weg zu räumen, die oftmals mit Gewalt an Frauen in Zusammenhang stehen. Klassische Vorurteile sind, zum Beispiel, die weit verbreiteten Meinungen, Gewalt sei nur an bestimmte Kulturen gebunden oder in sozial schwächeren Kreisen zu finden. Auch dass es bei Gewalt nicht immer „nur“ um blaue Flecken geht, sondern auch um psychologische, ökonomische und sexuelle Gewalt, wurde mit diesem Infostand aufgezeigt. Die Psychologin Dr. Silvia Natzler, Leiterin des „Hauses der geschützten Wohnungen“ des KFS, und die Leiterin des Vereins „ Frauen helfen Frauen“, Elisabeth Tribus, versuchten damit betroffenen Frauen den Schritt aus der Isolation durch das Ansprechen des Themas zu erleichtern.

 


Aktion "Weiße Schleifen"

November–Dezember 2008
Informationskampagne

 

Die Stadt Bozen, beteiligte sich seit Jahren, sehr intensiv an dieser Initiative. Patrizia Trincanato, Stadträtin für Sozialpolitik und Chancengleichheit, stellte gemeinsam mit dem Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderätinnen, Vorsitzenden der Kommissionen für Chancengleichheit der Stadtviertelräte, Gemeindebediensteten, der Präsidentin der Kontaktstelle gegen Gewalt GEA, sowie Silvia Natzler vom Haus der Geschützten Wohnungen des KFS und den Vertretern der dieses Jahr an der Kampagne beteiligten Institutionen (Hockey Club Bozen Foxes, Vereinigte Bühnen bozen, Teatro Stabile, HGV, Verband der Selbständigen, Verband der Kaufleute und Dienstleister, SEAB, SASA, BSB, sowie den Gemeinden Leifers, Meran, Brixen) die diesjährige Initiativen vor.
Weltweit ist die erste Todesursache von Frauen die Gewalt noch vor Krebs- und Kreislauferkrankungen. Eine von drei Frauen, erfahren mindestens weltweit einmal Gewalt, eine von vier Frauen, muss dies während einer Schwangerschaft erleben und eine von fünf Frauen, lebt mit einem gewalttätigen Partner. Damit dies anders wird, schlossen sich viele Menschen der Weißen-Schleifen-Kampagne an, welche vom 25. November 2008 bis zum 10.Dezember 2008 dauerte. Mit dem anstecken der Weißen Schleife, bekundete man, „niemals Gewalt an Frauen anzuwenden, zu rechtfertigen und stillschweigend zu dulden“ zu wollen. Für das Tragen der Weißen Schleife, sollten in diesem Jahr, vor allem die Männer sensibilisiert werden. 
Die Wichtigkeit sich mit der Weißen Schleife zu zeigen, machten bei der Pressekonferenz die Zahlen deutliche. 2007 haben sich 189 Frauen an die Kontaktstelle gewandt, 21 wurden ins Frauenhaus aufgenommen, dazu 31 Kinder. Die Gewalt wurde zu 67,5% vom Partner, zu 15,13 % vom Ex Partner und nur zu 2,75 % von Unbekannten ausgeübt. Dass die Anzahl der Hilfe suchenden Frauen aus dem Ausland etwas höher ist, ist darauf zurückzuführen, dass die Frauen allein in einem fremden Land leben und keine Freunde oder Familienangehörige haben, wo sie unterkommen können. Dies bestätigte auch Silvia Natzler vom Haus der geschützten Wohnungen, welche daran erinnerte, dass es das Haus bereits seit 1989 gibt, dass in der Zeit 507 Frauen und Kinder untergebracht werden konnten

 


„Zwischen Traum und Wirklichkeit"

25. November 2008

Fotoausstellung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen


Die Frauen des Vereins „Haus der geschützten Wohnungen“ des KFS Bozen haben aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen an dem Fotografie-Projekt "Zwischen Traum und Wirklichkeit" teilgenommen, das von der Fotografin Eleonora Gelmo begleitet wurde.
Die Frauen, die alle Opfer verschiedener Formen von Gewalt sind, hatten den Auftrag mittels Fotografie mit digitalen Fotoapparaten ihre Gedanken, Gefühle und Mitteilungen an die Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen. Dank dem professionellen und einfühlsamen Beistand der Fotografin Eleonora Gelmo konnten die Frauen ihre Grenzen durchbrechen: Die plötzliche Kommunikationsfreiheit, die so ein einfaches Gerät möglich macht; das bisher verschwiegene Erlebt und den damit zusammenhängenden Emotionen freien Lauf lassen. Daraus sind beeindruckende Bilder entstanden, die weiblich, frei und stark sind – kurz gesagt: wie die Frauen selbst. Die Frauen, die im „ Haus der geschützten Wohnungen“ des KFS untergebracht waren, können stolz auf ihre Fotografien sein und sie waren glücklich das Selbstvertrauen und die Selbstliebe gefunden zu haben, um jene Bilder auszustellen, die am Besten ihre Erfahrungen und vor allem sie selbst widerspiegeln.


Sensibilsierungskampagne in Zusammenarbeit mit FriseurInnen und KosmetikerInnen

25. November 2007

Aufklärungsinitiative zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2007

 

Die Einrichtungen „Haus der geschützten Wohnungen“ von Bozen und Bruneck organisierten auch in diesem Jahr eine neue Aufklärungsinitiative zur Sensibilisierung des Themas "Gewalt an Frauen". Viele Frauen werden zu Hause von ihren Partnern erniedrigt oder misshandelt. Die häusliche Gewalt ist noch immer die am weitesten verbreitete Form von Gewalt an Frauen. Sie umfasst ein ganzes Spektrum von Demütigungen und Verletzungen, deren Folgen nicht nur die Frauen, sondern auch die Kinder zu spüren bekommen. Das Spektrum der Gewalt, die Frauen erfahren, ist umfangreich. Bildung, Einkommen, Alter, Nationalität oder Religion sind dabei völlig belanglos.
Das Augenmerk der Bevölkerung wurde auf die angedrohte und von Frauen erlebte Gewalt gerichtet: In einer breit angelegten Informations- und Sensibilisierungskampagne wurden jene Berufsgruppen, die in engem Kontakt zu Frauen stehen (FriseurInnen und KosmetikerInnen), in die Netzwerktätigkeit gegen Gewalt an Frauen mit einbezogen: Sie händigten den Frauen Aufklärungs- und Informationsmaterial über die Tätigkeit des „Hauses der geschützten Wohnungen“ aus.


„Raus aus der Gewalt – hinein ins Leben“

25. November 2006
Gründung der Selbsthilfegruppe zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2006

In diesem Jahr organisierten die Frauenhausdiensteinrichtungen „Geschützte Wohnungen“ Bozen und Bruneck eine Sensibilisierungskampagne gegen Gewalt an Frauen unter dem Motto „Raus aus der Gewalt – hinein ins Leben“.
Häusliche Gewalt ist leider immer noch ein Tabuthema, das mit Vorurteilen behaftet ist und maßgebend dazu beiträgt, dass Frauen, die häusliche Gewalt erfahren, sich nicht trauen Hilfe zu suchen. Die „Geschützten Wohnungen“ haben den Aufbau und die Organisation einer Selbsthilfegruppe für Frauen mit Gewalterfahrungen in Bozen und Bruneck übernommen, um die Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen und den Betroffenen die Planung und den großen Energieaufwand abzunehmen. Selbsthilfegruppen können einen wichtigen Beitrag in der Unterstützung der Betroffenen leisten, da sie in der Gruppe ihre Erfahrungen mit anderen teilen und sich gegenseitig stützen können.

 


„Macht und Ohnmacht in Beziehungen“

25. November 2005

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2005 – Vortragsreihe


In der Woche vom 22. bis zum 25. November 2005 organisierte die Initiative „Frauen helfen Frauen“ Bozen mit dem Verein „Haus der geschützten Wohnungen“ des KFS eine Vortragsreihe zum Thema „Macht und Ohnmacht in Beziehungen“. Die Psychologin Dr. Silke Pfitscher (ehemalige Leiterin des „Hauses der geschützten Wohnungen“) referierte zu diesem Thema in verschiedenen Gemeinden Südtirols (Neumarkt, Kaltern, Eppan und Sarnthein). In diesem Rahmen wurde auch die Initiative „Frauen helfen Frauen“ Bozen vorgestellt und der Tag der offenen Tür für Informationen bekannt gegeben. Im Anschluss hielt Rechtsanwältin Dr. Alexa Pobitzer einen Vortrag zum Thema „Die Rechte der Frau“ und nahm Stellung zu rechtlichen Fragen der TeilnehmerInnen. Die Ausstrahlung eines Beitrages zum Thema „Ausstieg aus Gewaltsituationen“ hat im Radio Rai Sender Bozen „Treffpunkt Südtirol Beraterradio“ stattgefunden.


„Nein zur Gewalt“

25. November 2004

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2004: Kalender 2005

 

Im Jahr 2004 wurde zur Sensibilisierung des Themas Gewalt an Frauen im Rahmen eines Festes der Gewaltschutzprojekte Südtirols (Frauenhaus Bozen, Haus der geschützten Wohnungen, Frauen helfen Frauen Bozen, Geschützte Wohnungen Bruneck, Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen Brixen, Frauenhaus Meran) der Kalender 2005 „Nein zur Gewalt“ vorgestellt. Der Kalender wurde mit den Zeichnungen der Kinder gestaltet, die in den Frauenhäusern bzw. geschützten Wohnungen aufgenommen wurden. Die häusliche Gewalt an Frauen trifft immer auch die Kinder – entweder direkt oder indirekt. Sie sind Zeugen der Gewalt an der Mutter. Mit diesem Kalender wollten wir daran erinnern, dass die Gewalt Spuren hinterlässt, bei den Frauen wie auch bei den Kindern. Die farbenrohen Zeichnungen der Kinder im Kalender geben uns – auch in noch so tristen Momenten – Anlass „NEIN ZUR GEWALT“ zu sagen.

 

 

 


Frei sein – Frau sein

25. November 2003

Projektwoche zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2003


Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Gemeinsam mit den Initiativen GEA, Frauenhaus Meran, Geschützte Wohnungen Bozen und Bruneck, Frauen helfen Frauen sowie der Kontaktstelle für Frauen und Mädchen in Brixen wurde diesbezüglich ein einwöchiges Projekt mit unterschiedlichen Aktivitäten organisiert. Auf der Talferbrücke fand hierzu eine Kundgebung statt, die am Vorplatz des Pastoralzentrums endete. Nach einer Ansprache wurden anschließend symbolisch Luftballons mit dem Slogan „Frau sein – frei sein“ aufsteigen gelassen. Bei einem anschließenden Buffet gaben Helga Plankensteiner und ihr Orchester ein Konzert. Im Rahmen dieser Woche wurden weitere Aktivitäten abgehalten: Pressekonferenzen, Ausstrahlung einer Diskussionsrunde im Rai Sender Bozen zum Thema „Gewalt gegen Frauen“, Spots zur Thematik; Fahnen wurden gehisst, um auf das Thema aufmerksam zu machen und um die öffentliche Meinung zu sensibilisieren; in einigen Buchhandlungen und Bibliotheken der Städte Bozen, Meran, Brixen und Bruneck lagen Bücher zum Thema auf; Lesezeichen mit dem Slogan und den Adressen der diversen Einrichtungen wurden verschenkt; Zuckerbriefchen mit dem Slogan wurden in Bars verteilt; im Radio Rai Sender Bozen wurde eine Sendung zum Thema Sensibilisierung und die Vorstellung der unterschiedlichen Einrichtungen für Frauen in Gewaltsituationen ausgestrahlt. Das Amt für Familie Frau und Jugend unterstützte das Projekt finanziell.